Ergebnisse

Welche Erkenntnisse liefert die NEPS-Studie?

Eine Analyse von Daten der NEPS-Studie „Bildung von Anfang an“ nimmt die Ursachen für die unterschiedliche Entwicklung von Kleinkindern in den Blick: Hier zeigte sich, dass die sozioökonomische Situation und der Bildungsgrad von Familien keinen Einfluss auf die frühen Lernressourcen der Kinder haben, sondern sich erst später auswirken.
Hat der Besuch einer Ganztagsschule einen positiven Einfluss auf die Entwicklung der Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern? Daten aus der NEPS-Studie ermöglichen eine differenzierte Beantwortung dieser Frage: Der Besuch einer Ganztagsschule hat keinen Effekt auf die Fähigkeiten von Fünft- bis Siebtklässlerinnen und -klässlern im Bereich Lesen und Mathematik. Attraktive außerunterrichtliche Angebote hingegen fördern diese Kompetenzen.
Mit Daten der NEPS-Studie, in diesem Fall von Schülerinnen und Schülern der Studie „Schule, Ausbildung und Beruf“, konnten Forscherinnen und Forscher der Otto-Friedrich-Universität Bamberg den Zusammenhang zwischen Lesefähigkeiten und Lesehäufigkeit zu Beginn der Sekundarstufe im Bildungserwerb bis zur siebten Klasse beleuchten.
Computer- und Videospiele sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung unter Jugendlichen. In der NEPS-Studie „Schule, Ausbildung und Beruf“ gaben etwa zwei Drittel der 15-Jährigen an, zumindest ab und zu ihre Freizeit damit zu verbringen. Jugendliche, die viel und gerne Computerspiele spielen, verdummen – so lautet eine populäre Behauptung. Einige Studien zu dem Thema zeigen jedoch positive Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit auf, wie z. B. eine schärfere Aufmerksamkeit oder bessere Problemlösungskompetenz. Andere Studien wiederum heben aggressives und zwanghaftes Verhalten einiger Computerspielerinnen und -spieler hervor. Aber: Die bislang vorgelegten Ergebnisse basieren meist auf Studien, deren wissenschaftliche Qualität nicht überzeugen kann.
Neben Merkmalen wie Migrationshintergrund oder Wohnsitz der Familie sind es vor allem persönliche Vorstellungen der Eltern, die zu einer Entscheidung für oder gegen die Betreuung des Kindes in einer Krippe führen. Dazu zählt beispielsweise, welchen Stellenwert Eltern ihrer eigenen Berufstätigkeit zuschreiben und ob sie die Betreuung außerhalb der Familie für entwicklungsförderlich halten.
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