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Welche Erkenntnisse liefert die NEPS-Studie?

Computer- und Videospiele sind eine beliebte Freizeitbeschäftigung unter Jugendlichen. In der NEPS-Studie „Schule, Ausbildung und Beruf“ gaben etwa zwei Drittel der 15-Jährigen an, zumindest ab und zu ihre Freizeit damit zu verbringen. Jugendliche, die viel und gerne Computerspiele spielen, verdummen – so lautet eine populäre Behauptung. Einige Studien zu dem Thema zeigen jedoch positive Auswirkungen auf die geistige Leistungsfähigkeit auf, wie z. B. eine schärfere Aufmerksamkeit oder bessere Problemlösungskompetenz. Andere Studien wiederum heben aggressives und zwanghaftes Verhalten einiger Computerspielerinnen und -spieler hervor. Aber: Die bislang vorgelegten Ergebnisse basieren meist auf Studien, deren wissenschaftliche Qualität nicht überzeugen kann.
Neben Merkmalen wie Migrationshintergrund oder Wohnsitz der Familie sind es vor allem persönliche Vorstellungen der Eltern, die zu einer Entscheidung für oder gegen die Betreuung des Kindes in einer Krippe führen. Dazu zählt beispielsweise, welchen Stellenwert Eltern ihrer eigenen Berufstätigkeit zuschreiben und ob sie die Betreuung außerhalb der Familie für entwicklungsförderlich halten.
Wie schnell Frauen nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung in ihren Job zurückkehren, hängt vom Lohnniveau im zuletzt ausgeübten Beruf ab. Wenn das berufliche Lohnniveau niedrig ist, bleiben Frauen eher länger zu Hause – und zwar weitgehend unabhängig davon, wie hoch die Teilzeitquote in ihrem Beruf ist. Das ergab nun eine Studie anhand von Daten der NEPS-Erwachsenenstudie.
Männern, die in Berufen mit hohem Männeranteil arbeiten, fällt es offenbar leichter, nach einer Phase der Arbeitslosigkeit eine neue Anstellung zu finden. Bei Frauen ist der zuletzt ausgeübte Beruf hingegen weniger ausschlaggebend beim Wiedereinstieg. Stattdessen kommt der familiären Situation eine zentrale Bedeutung zu: So haben Mütter von kleinen Kindern (unter vier Jahren) Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Das haben Wissenschaftlerinnen in einer Studie herausgefunden, die untersucht, wie der Beruf und andere Faktoren die Dauer der Arbeitslosigkeit beeinflussen.
Viele Menschen wissen aus Erfahrung, dass neben guten Zeugnissen oder einschlägiger Arbeitserfahrung auch eine angenehme Persönlichkeit oder ein intelligentes Auftreten einen Einfluss auf den Erfolg bei der Jobsuche haben. Eine neue Studie zeigt, dass diese Einschätzung durchaus zutreffend ist: Emotionale Stabilität und ein gutes Ausdrucksvermögen erleichtern die Jobsuche tatsächlich und verkürzen damit auch Phasen ungewollter Arbeitslosigkeit.
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