FAQ

FAQ – Häufige Fragen zur NEPS Studie

Im Folgenden finden Sie eine Liste von Fragen, die uns im Zusammenhang mit der NEPS-Studie häufig gestellt werden, sowie unsere Antworten darauf.

Natürlich stehen wir Ihnen auch jederzeit für Fragen und Anregungen persönlich am Telefon oder per E-Mail zur Verfügung!

 

    01. Was ist die NEPS-Studie und warum wird sie durchgeführt?

    Die NEPS-Studie ist das größte sozialwissenschaftliche Forschungsprojekt, das jemals in Deutschland durchgeführt wurde. Sie erforscht, auf welche Art und Weise sich die Menschen Wissen und bestimmte Fähigkeiten aneignen und von welchen Faktoren diese unterschiedlichen Bildungsverläufe geprägt werden. Eine wichtige Frage ist dabei, wie sich z. B. der Bildungsstand vom Kindes- bis ins hohe Erwachsenenalter entwickelt und welche Auswirkungen die Bildung auf den gesamten Lebensweg hat. Im Unterschied zu vielen anderen Studien werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur einmal befragt, sondern über einen längeren Zeitraum begleitet. So kann man herausfinden, welche Bildungswege die Menschen einschlagen, wie sie sich weiterentwickeln und welche Rolle dabei unterschiedliche Einflussfaktoren spielen. Diese Erkenntnisse sind sowohl für die Wissenschaft als auch für die Politik von entscheidender Bedeutung, damit die Bildungssituation in Deutschland verbessert werden kann.

    02. Wer führt die NEPS-Studie durch?

    Für die Planung und Gestaltung der NEPS-Studie arbeitet eine große Zahl von Universitäten und Forschungseinrichtungen mit rund 200 Forscherinnen und Forschern aus ganz Deutschland in einem engen Netzwerk zusammen. Das Netzwerk wird am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi) unter der Leitung von Prof. Dr. Cordula Artelt koordiniert. Die Befragungen werden vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft aus Bonn und der IEA Hamburg durchgeführt.

    03. Warum ist gerade meine Teilnahme wichtig?

    Als Forschende sind wir vor allem daran interessiert, wie die Bildungsverläufe aller Menschen in Deutschland aussehen. Um darüber etwas herauszufinden, wäre es natürlich am besten, alle Menschen in Deutschland zu befragen. Das wäre aber viel zu teuer. Deshalb wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der NEPS-Studie durch ein statistisches Zufallsverfahren ausgewählt. Die Angaben jedes einzelnen Befragten stehen stellvertretend für zahlreiche weitere Personen in Deutschland, die nicht befragt werden können. Für den Erfolg der Studie und die Übertragbarkeit der Ergebnisse ist es daher wichtig, dass möglichst viele der ausgewählten Personen tatsächlich an der Befragung teilnehmen.

    04. Ist meine Teilnahme freiwillig?

    Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig. Es entstehen Ihnen bei Nicht-Teilnahme keinerlei Nachteile. Selbst wenn eine Person sich dazu bereit erklärt an der NEPS-Studie teilzunehmen, müssen nicht unbedingt alle Fragen beantwortet werden. Bei jeder Frage und bei jeder Aufgabe können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer neu entscheiden, ob sie diese beantworten bzw. bearbeiten möchten.

    Für die Aussagekraft unserer Ergebnisse ist es allerdings sehr wichtig, dass möglichst alle für die Studien ausgewählten Personen teilnehmen. Die Antworten jedes Einzelnen stehen dabei stellvertretend für die Antworten vieler anderer Menschen in Deutschland. Deshalb sind wir für den Erfolg unserer Studien auf die Mitwirkung jeder einzelnen ausgewählten Person angewiesen und hoffen sehr auf eine möglichst zahlreiche Teilnahme.

    05. Wie kann ich meine Teilnahme widerrufen?

    Ein Widerruf der Teilnahme ist jederzeit und ohne Angabe von Gründen möglich. Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Friedrich-Wilhelm-Straße 18, 53113 Bonn) nimmt die Widerrufe entgegen, falls eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer nicht mehr an der Studie teilnehmen möchte. Die Teilnahme kann auch telefonisch unter der Hotline 0800 66 47 436 widerrufen werden (kostenfrei aus dem deutschen Festnetz). Mit dem Widerruf werden alle Kontaktinformationen gelöscht, so dass sich keine Mitarbeiterin und kein Mitarbeiter mehr bei der betreffenden Person melden kann – weder schriftlich noch telefonisch.

    Für Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Entwicklungsstudien gilt der Widerrufsweg, der in der jeweiligen Datenschutzerklärung beschrieben ist.

    Die Datenschutzerklärung, die den Teilnehmerinnen und Teilnehmern per Post zugegangen ist oder persönlich ausgehändigt wurde, enthält weitere Informationen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedauern den Widerruf der Teilnahme jedes Einzelnen, bedanken sich aber recht herzlich für die aufgewendete Zeit und das entgegengebrachte Engagement für diese wichtige Studie.

    Wichtige Information für Kindergarten- und Schulleitungen, Lehrkräfte sowie Betreuerinnen und Betreuer:

    Selbstverständlich können auch Sie Ihr Einverständnis jederzeit, formlos und ohne Angabe von Gründen widerrufen. Bitte wenden Sie sich dazu an das Erhebungsinstitut IEA Hamburg:

    Frau Nina Hugk
    IEA Hamburg
    Überseering 27
    22297 Hamburg
    Tel.: 040 48500-615
    E-Mail: neps(at)iea-hamburg.de.

    Geben Sie bei Ihrem Widerruf bitte Ihre Identifikationsnummer an, die auf dem Deckblatt des Fragebogens aufgedruckt ist und die Sie ebenfalls bei der an Ihrer Schule mit der NEPS-Studie betrauten Person erfragen können. Die bis dahin erhobenen personenbezogenen Daten werden dann nicht weiter verarbeitet und bereits gespeicherte Daten gelöscht. Durch diesen Widerruf entstehen Ihnen selbstverständlich keine Nachteile.

    06. Wer sind meine Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner?

    Im Rahmen der NEPS-Studie werden viele unterschiedliche Befragungen durchgeführt, die alle von der zentralen Koordinationsstelle der NEPS-Studie in Bamberg gesteuert werden. Die Befragungen werden vom infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft aus Bonn und der IEA Hamburg durchgeführt. Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Koordinationsstelle und die Erhebungsinstitute zu erreichen. Die jeweils zuständigen Kontaktpersonen sind auf den Seiten der einzelnen NEPS-Studien aufgeführt:

    „Bildung von Anfang an“
    „Frühe Bildung und Schule“
    „Schule, Ausbildung und Beruf“
    „Hochschulstudium und Übergang in den Beruf“
    „Arbeiten und Lernen im Wandel" und „Bildung im Erwachsenenalter und lebenslanges Lernen“
    „Bildung für die Welt von morgen“

    07. Wie läuft die Befragung ab?

    Die Befragung von Müttern mit Neugeborenen:
    Im Falle einer persönlichen Befragung vor Ort kann das Kind unter der Obhut der Mutter je nach Fragestellung der Studie an verschiedenen Spielen teilnehmen. Der Mutter werden einige Fragen zu der Entwicklung des Kindes und seinem Umfeld gestellt. Eine Durchführung von Spielen mit dem Kind ist jedoch nicht in jeder Erhebung vorgesehen. In solchen Fällen ruft infas die teilnehmende Person zu dem vorher verabredeten Termin an, um einige Fragen per Telefon zu stellen. Unabhängig davon, ob die Erhebung zu Hause oder am Telefon stattfindet, steht es der Teilnehmerin bzw. dem Teilnehmer frei, die Befragung neben Deutsch auch auf Russisch oder Türkisch durchführen zu lassen. Sowohl bei einer Befragung vor Ort als auch per Telefon erhält die Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer am Ende ein kleines Dankeschön.

    Im Kindergarten:
    Eine Testleiterin kommt in den Kindergarten und führt dort mit den Kindern, von denen eine Einverständniserklärung der Eltern vorliegt, kleine Ratespiele durch. Dazu verwendet sie unter anderem eine Handpuppe und ein Spielbrett. Die Spiele beziehen sich u. a. auf das Wissen der Kinder in den Bereichen Wortschatz, Zahlen oder Naturwissenschaften. Die Kinder erhalten für ihre Teilnahme eine kleine Überraschung. Die Besuche der Testleiterin sind auf zwei Tage aufgeteilt, damit die Kinder den Spaß nicht verlieren und nur für ca. eine halbe Stunde pro Tag bei den kindgerechten Spielen der Testleiterin mitmachen.

    In der Schule:
    Eine Testleiterin oder ein Testleiter kommt in die Schule und führt dort mit den Schülerinnen und Schülern, von denen eine Einverständnisgenehmigung der Eltern vorliegt, an einem Vormittag (ca. zwei bis max. vier Schulstunden) die Erhebung durch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer befinden sich dafür alle in einem Raum mit der Testleiterin oder dem Testleiter und einer Lehrkraft. Keine Lehrkräfte und auch nicht die Schulleitung nehmen Einblick in die Unterlagen der Schülerinnen und Schüler. Die Testleiterin oder der Testleiter sammelt unmittelbar nach der Erhebung alle Materialien wieder ein und versendet die Unterlagen an die IEA Hamburg.

    Die Befragung von Eltern mit Kindergarten- und Schulkindern:
    Die teilnehmenden Eltern werden kurz vor der telefonischen Befragung in einem Anschreiben über den Erhebungsbeginn informiert. Kurze Zeit später rufen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von infas bei den Eltern an, um einen Termin für das Interview zu vereinbaren. Wenn das Elternteil einverstanden ist, kann das etwa 30-minütige Interview selbstverständlich auch sofort durchgeführt werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können wählen, ob sie das Gespräch auf Deutsch, Russisch oder Türkisch führen wollen. Die Interviews werden in der Regel einmal im Schuljahr durchgeführt, je nach Alter des Kindes auch seltener.

    In den unterschiedlichen Lebensphasen eines Kindes spielen unterschiedliche Lebensumstände eine zentrale Rolle. Die Fragen, die den Eltern gestellt werden, sind daran angepasst und unterscheiden sich demnach je nach Alter und Klassenstufe des Kindes. Darüber hinaus stehen bei jeder Erhebung unterschiedliche Themen im Mittelpunkt. Mal interessieren wir uns mehr dafür, wie gut ein Kind den Schulalltag bewältigt, ein anderes Mal liegt unser Fokus eher auf gemeinsamen Aktivitäten der Familie. Mit zunehmendem Alter des Kindes werden z. B. auch verstärkt Fragen zur Berufswahl gestellt. Insgesamt möchten wir in der Befragung erfahren, wie die Eltern die schulische Situation, das außerschulische Umfeld und die Entwicklung ihres Nachwuchses einschätzen.

    Die Befragung von Schulabgängerinnen und Schulabgängern:
    Die Befragung von Schulabgängerinnen und Schulabgängern erfolgt per Telefon oder persönlich vor Ort durch eine Interviewerin oder einen Interviewer. Zum Teil gibt es auch die Möglichkeit von Online-Befragungen. Persönliche Befragungen vor Ort werden durchgeführt, wenn neben Fragen zum weiteren Lebensweg nach der Schulzeit auch die Fähigkeiten und Kompetenzen der Befragten im Mittelpunkt der Erhebung stehen. Allen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmern wird als Dank für die Unterstützung der NEPS-Studie ein Dankeschön per Post zugestellt.

    Die Befragung von Studierenden:
    Studierende und Personen, die ihr Studium abgebrochen haben, sowie Studienabsolventinnen und -absolventen werden telefonisch durch eine Interviewerin oder einen Interviewer befragt und können an Online-Befragungen teilnehmen. Außerdem werden Erhebungen in den Universitäten der Studienteilnehmerinnen und Studienteilnehmer durchgeführt, im Zuge derer die Kompetenzen und Fähigkeiten der teilnehmenden Personen erfasst werden. Die Befragten erhalten nach Abschluss der Erhebung per Post ein Dankeschön für die Unterstützung der NEPS-Studie.

    Die Befragung von Erwachsenen:
    Erwachsene werden entweder telefonisch oder persönlich vor Ort durch eine Interviewerin oder einen Interviewer befragt. Im Rahmen der persönlichen Interviews vor Ort werden in größeren Abständen auch die Fähigkeiten der Erwachsenen erfasst. Das Dankeschön für die Unterstützung der NEPS-Studie wird den teilnehmenden Personen nach Abschluss der Befragung postalisch zugestellt.

    08. Zu welchen Themen werde ich befragt?

    Ziel der NEPS-Studie ist es, zu untersuchen, wie sich die Bildungsverläufe aller Menschen von Jung bis Alt in der Bundesrepublik entwickeln. Dabei interessieren uns viele unterschiedliche Teilbereiche des Lebens, wie z. B. Kindergarten, Schule, Aus- und Weiterbildung, Studium und Beruf. Aber auch Fragen zu Familie, Migrationshintergrund, Freizeit und Gesundheit sind für uns von großem Interesse. Ebenso sind wir an der persönlichen Meinung und der Einschätzung unterschiedlicher Lebensaspekte unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer interessiert und fragen nach Fähigkeiten und Kenntnissen in verschiedenen Bereichen wie z. B. Lesen, Rechnen und Umgang mit dem Computer.

    09. Woher haben Sie meine Kontaktdaten?

    Die Befragten der NEPS-Studie müssen zufällig ausgewählt werden, damit auf Basis dieser Personen Rückschlüsse auf alle in Deutschland lebenden Personen gezogen werden können. Deshalb verwendet die NEPS-Studie ein statistisches Zufallsverfahren für die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Je nachdem, ob die befragten Personen als Teil einer Institution (also z. B. Kindergarten und Schule) ausgewählt wurden oder ob das Zufallsprinzip sie als Einzelperson (z. B. Auszubildende und Erwachsene) ausgewählt hat, unterscheidet sich das Verfahren.

    Im ersten Schritt werden verschiedene Kindergärten, Schulen, Hochschulen oder Städte und Gemeinden, in denen die Untersuchung durchgeführt werden soll, zufällig ausgesucht. Im zweiten Schritt werden zum einen die Kindergärten, Schulen und Hochschulen angeschrieben und um Mithilfe gebeten. Im Falle einer Teilnahmebereitschaft der Kindergärten, Schulen oder Hochschulen werden ausgewählte Personen bzw. deren Erziehungsberechtigte über die teilnehmenden Institutionen selbst informiert und um ihr Einverständnis zur Teilnahme an unserer Studie gebeten. In diesem Zusammenhang haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ihre Kontaktdaten mitgeteilt.

    Zum anderen erfolgt eine zufällige Auswahl der einzeln zu befragenden Personen aus den Einwohnermeldeamtsregistern der ausgewählten Städte und Gemeinden. Die Übermittlung der Adressen an das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft erfolgt auf der Basis der Meldegesetze der Bundesländer unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes.

    10. Wie werden meine Adresse und meine Befragungsdaten geschützt?

    Wir versichern Ihnen, dass alle Daten streng vertraulich behandelt und nur für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.

    Die Adressen und die Befragungsdaten (die Informationen, die aus der Befragung stammen) werden immer direkt nach Ablauf der Befragungen getrennt. Allein die Befragungsdaten (weder Namen noch Adressen!) werden an die Koordinationsstelle in Bamberg weitergeleitet. In der Koordinationsstelle in Bamberg werden diese Befragungsdaten dann auch noch weiter vergröbert (d. h. anonymisiert). Dadurch kann niemand aus den verarbeiteten Daten erkennen, von welcher Person welche Angaben stammen.

    Die Adressen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden nur beim infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft in Bonn unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes gespeichert. Es werden dort nur Adressen von Personen aufbewahrt, die ihre Bereitschaft zur Teilnahme an der Befragung erteilt haben. Wird die Einwilligung zu einem späteren Zeitpunkt zurückgezogen, werden alle Kontaktdaten der ehemaligen Teilnehmerinnen und Teilnehmer unmittelbar gelöscht.

    Bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die in die Zuspielung von Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg eingewilligt haben, werden die Adressen zweckgebunden an das IAB übermittelt und nach erfolgter Zuspielung umgehend wieder gelöscht.

    Die NEPS-Daten werden der Wissenschaft in anonymisierter Form zugänglich gemacht und dienen der Forschung als Basis für eine verbesserte Bildungsberichterstattung und Politikberatung in Deutschland. Alle Mitwirkenden an der NEPS-Studie sind an das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) und sonstige gesetzliche Bestimmungen des Datenschutzes gebunden.

    11. Was passiert mit meinen Antworten?

    Bei der Auswertung der Untersuchung werden spezielle Statistikprogramme verwendet. Diese zählen z. B. die Antworten aller Personen, die Angaben zur gewünschten Hochschule gemacht haben, zusammen und errechnen, wieviel Prozent der Befragten eine bestimmte Antwort gegeben haben. Dieses Gesamtergebnis und die Ergebnisse von Teilgruppen, z. B. aufgeteilt nach Geschlecht, werden in Tabellen und Grafiken ausgegeben, aus denen nicht mehr auf Antworten einzelner Personen rückgeschlossen werden kann.

    (Quelle: Datenschutzerklärung infas)

     

     

    12. Wieso werde ich mehrmals befragt?

    Die Forscherinnen und Forscher der NEPS-Studie interessiert nicht nur, ob sich im Leben der Menschen bestimmte Dinge ereignen (z. B. Heirat, Geburt eines Kindes oder der Erwerb eines Schulabschlusses), sondern auch, wie sich diese Ereignisse auf den weiteren Lebensweg dieser Menschen auswirken und wie sich ihr Leben im Vergleich zu dem derjenigen Personen entwickelt, bei denen diese Ereignisse nicht stattgefunden haben. Es ist viel aussagekräftiger, etwas über solche Wirkungen und Zusammenhänge herauszufinden, als einfach nur nachzuzählen, wie viele Leute verheiratet sind oder einen bestimmten Schulabschluss haben. Aus diesem Grund führen wir unsere Befragung öfter durch und hoffen, dass uns die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über einen längeren Zeitraum unterstützen.

    13. Bei mir hat sich seit dem letzten Mal nichts geändert – soll ich trotzdem teilnehmen?

    Auch wenn sich an der Situation einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers nichts verändert hat, ist es wichtig, dass sie oder er wieder teilnimmt. Denn um Entwicklungen richtig einschätzen zu können, müssen wir wissen, bei wie vielen Menschen sich seit dem letzten Kontakt nichts verändert hat. Nur durch diese Informationen können die Forscherinnen und Forscher beurteilen, wie hoch der Anteil derjenigen ist, bei denen sich etwas Neues ergeben hat. Daher sind auch und gerade die Angaben von Personen wichtig, bei denen sich nichts geändert hat.

    14. Mir passt der Termin für die Befragung nicht – kann ich einen neuen vereinbaren?

    Sollte es sich um einen ungünstigen Zeitpunkt handeln, ist das kein Problem. Die Interviewerin und der Interviewer vereinbaren gerne einen Alternativtermin. Befragungen, die in der Schule, im Kindergarten oder an Hochschuleinrichtungen stattfinden, können leider nicht verschoben werden.

    15. Ich bin umgezogen – wie kann ich Ihnen das mitteilen?

    Wir freuen uns, wenn uns Änderungen von Kontaktdaten, wie z. B. eine neue Adresse oder Telefonnummer, mitgeteilt werden, damit wir unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch in der nächsten Befragung wieder erreichen können.

    Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben die Möglichkeit, diese Änderungen ganz bequem in unserem Online-Adressportal einzutragen oder einer der Ansprechpartnerinnen oder Ansprechpartner des infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft unter der aus Deutschland kostenfreien Hotline 0800 66 47 436 mitzuteilen.