Datenschutz in der NEPS-Studie

In der NEPS-Studie wird Datenschutz groß geschrieben!

Die NEPS-Studie „Bildungsverläufe in Deutschland“ wird gemeinsam vom Leibniz-Institut für Bildungsverläufe e.V. (LIfBi) an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und dessen Forschungspartnern sowie den Erhebungsinstituten durchgeführt. Alle Beteiligten arbeiten nach den gesetzlichen Bestimmungen des Datenschutzes und tragen in ihrem jeweiligen Zuständigkeitsbereich die datenschutzrechtliche Verantwortung.
 

Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer In der NEPS-Studie werden Personen ganz unterschiedlicher Altersstufen einbezogen, vom Neugeborenen bis ins hohe Erwachsenenalter. Dazu gehören auch Personen aus dem Umfeld der Beteiligten wie Eltern oder Lehrkräfte. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Studie wurden auf unterschiedliche Art und Weise ausgewählt, teilweise über Bildungsinstitutionen und teilweise über Einwohnermeldeamtsregister. Im Kontext von Bildungsinstitutionen wurden Personengruppen (z. B. Schulklassen) für die Teilnahme gewählt.

Siehe auch FAQ 9 „Woher haben Sie meine Kontaktdaten?  

Freiwilligkeit der Teilnahme Die Teilnahme an der NEPS-Studie ist für alle Beteiligten freiwillig. Minderjährige benötigen das Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten, um teilnehmen zu dürfen. Ab einem Alter von 14 Jahren bzw. bei Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 9 müssen sowohl die Eltern als auch die Jugendlichen selbst in die Teilnahme einwilligen. Auch wenn sich eine Person dazu bereit erklärt, an der NEPS-Studie teilzunehmen, ist sie nicht verpflichtet, auf alle Fragen zu antworten. Sie kann bei jeder Frage und bei jeder Aufgabe neu entscheiden, ob sie diese beantworten bzw. bearbeiten möchte.
 

Was geschieht mit den Daten? Alle Daten werden streng vertraulich behandelt und nur für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Die Ergebnisse der Befragung werden ausschließlich in anonymisierter Form dargestellt, so dass niemand aus den Ergebnissen erkennen kann, von welcher Person diese Angaben gemacht worden sind. Die NEPS-Daten werden der nationalen und internationalen Wissenschaft in Form einer „Scientific Use File“ zugänglich gemacht. Diese Daten werden ein reichhaltiges Analysepotenzial für verschiedene an Bildungs- und Ausbildungsprozessen interessierte Disziplinen (wie etwa Demografie, Soziologie, Erziehungswissenschaft, Ökonomie, Psychologie) bieten. Sie werden nicht nur der Grundlagenforschung in den jeweiligen Disziplinen dienen, sondern sollen auch die Basis für eine verbesserte Bildungsberichterstattung und Politikberatung in Deutschland schaffen.

Siehe auch FAQ 10 „Wie werden meine Adresse und meine Befragungsdaten geschützt?“ und FAQ 11 „Was passiert mit meinen Antworten?“

Weitere Informationen zum Datenschutz finden Sie außerdem auf den Seiten Ihrer NEPS-Studie.