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Welche Erkenntnisse liefert die NEPS-Studie?

Wie schnell Frauen nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung in ihren Job zurückkehren, hängt vom Lohnniveau im zuletzt ausgeübten Beruf ab. Wenn das berufliche Lohnniveau niedrig ist, bleiben Frauen eher länger zu Hause – und zwar weitgehend unabhängig davon, wie hoch die Teilzeitquote in ihrem Beruf ist. Das ergab nun eine Studie anhand von Daten der NEPS-Erwachsenenstudie.
Männern, die in Berufen mit hohem Männeranteil arbeiten, fällt es offenbar leichter, nach einer Phase der Arbeitslosigkeit eine neue Anstellung zu finden. Bei Frauen ist der zuletzt ausgeübte Beruf hingegen weniger ausschlaggebend beim Wiedereinstieg. Stattdessen kommt der familiären Situation eine zentrale Bedeutung zu: So haben Mütter von kleinen Kindern (unter vier Jahren) Schwierigkeiten beim Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt. Das haben Wissenschaftlerinnen in einer Studie herausgefunden, die untersucht, wie der Beruf und andere Faktoren die Dauer der Arbeitslosigkeit beeinflussen.
Viele Menschen wissen aus Erfahrung, dass neben guten Zeugnissen oder einschlägiger Arbeitserfahrung auch eine angenehme Persönlichkeit oder ein intelligentes Auftreten einen Einfluss auf den Erfolg bei der Jobsuche haben. Eine neue Studie zeigt, dass diese Einschätzung durchaus zutreffend ist: Emotionale Stabilität und ein gutes Ausdrucksvermögen erleichtern die Jobsuche tatsächlich und verkürzen damit auch Phasen ungewollter Arbeitslosigkeit.
Junge Menschen steigen heute in höhere berufliche Positionen ein als noch vor einigen Jahrzehnten. Doch eine Studie zeigt: Die jüngeren Generationen binden sich seltener an einen einzigen Arbeitgeber – mit Folgen für ihre Aufstiegschancen.
Ob Kinder aus Einwandererfamilien Vorteile haben, wenn die ihnen vertraute Sprache im Familienalltag beibehalten wird, ist bislang wenig erforscht. Eine Studie zeigt nun: Wenn entsprechende Deutschkenntnisse vorhanden sind, hat die Familiensprache keinen nachweisbaren Einfluss auf die schulischen Leistungen.