Ergebnisse

Welche Erkenntnisse liefert die NEPS-Studie?

Junge Menschen steigen heute in höhere berufliche Positionen ein als noch vor einigen Jahrzehnten. Doch eine Studie zeigt: Die jüngeren Generationen binden sich seltener an einen einzigen Arbeitgeber – mit Folgen für ihre Aufstiegschancen.
Ob Kinder aus Einwandererfamilien Vorteile haben, wenn die ihnen vertraute Sprache im Familienalltag beibehalten wird, ist bislang wenig erforscht. Eine Studie zeigt nun: Wenn entsprechende Deutschkenntnisse vorhanden sind, hat die Familiensprache keinen nachweisbaren Einfluss auf die schulischen Leistungen.
Der typische Übergang von der Schule in den Beruf steht auch in Krisenzeiten bei Schulabsolventinnen und -absolventen hoch im Kurs. Die Mehrheit junger Menschen absolvierte nach der Schule zunächst eine Ausbildung, um dann in einen Beruf zu starten. Gleichzeitig zeigte sich, dass Menschen mit niedrigem oder gar keinem Schulabschluss immer häufiger von diesem Muster abweichen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die Biografien von über 6.000 Menschen seit den 60er Jahren bis heute nachverfolgt hat.
Frauen entscheiden sich seltener für technische oder naturwissenschaftliche Studiengänge, das ist bekannt. Nun blickt eine Studie hinter die Quoten: Ist es tatsächlich so, dass sich Frauen für andere Studiengänge als Männer interessieren oder geschieht die Fächerwahl schlicht aus einer Notwendigkeit, etwa um in Zukunft Berufstätigkeit und Familie vereinbaren zu können?
Schülerinnen und Schüler aus bildungsfernen Elternhäusern haben heute bessere Chancen auf das Abitur oder einen beruflichen Ausbildungsabschluss als noch ihre Eltern und Großeltern. Obwohl die Zahl der Studierenden steigt, sind es jedoch nach wie vor die jungen Menschen aus sozial bessergestellten Elternhäusern, die an einer Universität studieren. An Fachhochschulen geht es gerechter zu.